Köln - Unter dem Dom und in der goldenen Kammer

Wir treffen uns zwischen 10:00 und 10:15 Uhr an der Kreuzblume auf der Domplatte.

 

Nur wenige Gehminuten vom Kölner Dom besuchen wir die romanische Kirche St. Ursula, eine der ältesten und mit ihrer barocken „Haube“ markantesten Landmarken in der Kölner Silhouette. Touristenströme verirren sich seltener hierher, dabei ist die ungewöhnliche Hauptsehenswürdigkeit der Kirche kein Geheimnis:

 

Die Goldene Kammer, und der Eintritt ist überwältigend wie irritierend. Die Wände des kapellenhaften Raumes sind mit verzierten Regalen aus dunklem Holz bekleidet, in denen sich zahllose Reliquienbüsten und Schädelreliquiare verbergen. Die verbleibenden

Wandflächen sind bis hoch zum Deckengewölbe mit mosaikartig angeordneten Menschenknochen verziert.   Makaber? Für den zeitgenössischen Besucher mit Sicherheit. Erschauern lag jedoch im Sinne der Erbauer, handelt es sich doch um einen Ort der Verehrung der Heiligen Ursula von Köln und ihrer 11 000 Jungfrauen. Direkt im Anschluss an die Führung durch die Goldene

Kammer und die sehr schöne Kirche St. Ursula ruhen wir uns bei deftiger rheinischer 

Hausmannskost in der - erstmals 1411 erwähnten - Brauerei Schreckenskammer ein. Der Name hat nichts mit der Goldenen Kammer zu tun, es gibt sogar zwei Theorien zu dem Namen, aber dazu mehr während der Tour. Die Kosten für Essen und Getränke werden individuell bei der Bedienung bezahlt – ich empfehle wenigstens ein hauseigenes Bier (gebraut ohne Zusatz von Kohlensäure). Bei der nächsten Führung geht es 

hinab in das Unterreich des Kölner Doms auf eine ungewöhnliche Entdeckungstour. Und es gibt viel Wissenswertes und Interessantes zu erfahren: Zum Beispiel, dass vor mehreren Jahrhunderten weitaus sicherer gebaut wurde, als man es heute tun würde. Da man sich nicht ganz genau sicher war, wie stark und tief das Fundament unter der Erde sein musste, um die gewaltigen Türme und Säulen des Doms zu halten, bauten man diese abschnittsweise sogar fast zehnmal so sicher, wie sie eigentlich hätten sein müssen. Der Dom ist reich an unentdeckten Schätzen. Seit 1946 wurden unter dem Dom die Vorgängerbauten der gotischen Kathedrale freigelegt, deren Vergangenheit, aufgrund der stadtgeschichtlichen Lage in der Nordostecke des römischen Köln bis in diese Zeit zurückreichen. Wir laden Sie ein, mit uns unter dem Dom auf Spurensuche zu gehen. Selbstverständlich kann auch noch der Dom selbst besichtigt werden.

 

 

Anfahrt:
Die Domplatte erreichen Sie von Bonn aus mit dem Zug, den Linien 16 und 18 und natürlich mit dem Auto. Die RB 48 fährt um 09:32 h (Abfahrt!) ab Gleis 2 mit der RB 48 (Zug) vom Bonner Hauptbahnhof nach Köln. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten, mit der S-Bahn etwa doppelt so lang, die Kosten sind gleich. Parken kann man direkt im
Parkhaus am Dom. 

 

Teilnehmerbeitrag: 17 € für die Führungen zzgl. Mittagessen

 

Anmeldung:
Telefonische Anmeldung oder per email mit unserem Anmeldeformular für diesen Tagesauflug nach Köln


 

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